5 Fragen zur sexuellen Gesundheit, die Ihr Ehemann seinem Arzt stellen sollte

5 Fragen zur sexuellen Gesundheit, die Ihr Ehemann seinem Arzt stellen sollte

Im Jahr 2019 meldete die CDC, dass Frauen 33 % häufiger zum Arzt gehen als Männer - aber seien wir ehrlich, das ist kaum eine Überraschung. Jede Frau hat diese Statistik schon einmal in Aktion erlebt, wenn sie ihren offensichtlich kranken Ehemann, Vater oder männlichen Freund fragt, ob er sich untersuchen lassen muss.

"Mir geht's gut", wird er wahrscheinlich stur schniefen. "Es ist nichts."

Aber wenn es um die sexuelle Gesundheit geht, kann Ihr Mann nicht einfach ein paar NyQuil einnehmen und auf das Beste hoffen. Er sollte seinen Arzt aufsuchen und wichtige Fragen stellen, um sich gesund zu halten - und zwar Fragen wie diese:

1. "Was ist das für ein Ding an meinem Penis/Hodensack?"

Ihr Mann weiß sehr genau, wie seine Genitalien aussehen und sich anfühlen. Wenn also etwas nicht stimmt, kann das ein Grund zur Sorge sein. Natürlich ist eine Beule oder Reizung manchmal keine große Sache (eingewachsene Haare können zum Beispiel akneähnliche Beulen am Penis verursachen), aber manchmal können sie ein großes Problem bedeuten.

Wenn Ihr Mann etwas an seinem Penis oder Hodensack bemerkt, ist es sehr wichtig, dass er zum Arzt geht und sich untersuchen lässt. Frühzeitige Untersuchungen können dem Arzt helfen, frühzeitig einzugreifen, falls sich die "seltsame Beule" als Zyste, Varikozele oder (Gott bewahre) als Tumor herausstellt.

2. "Kann ich meinen Penis brechen?"

Es mag kontraintuitiv erscheinen (denn es gibt ja keine Knochen), aber Männer können sich tatsächlich den Penis brechen. Das liegt daran, dass der Penis von einer Schicht aus faserigem Bindegewebe umgeben ist, der so genannten Tunica albuginea. Wenn dieses Gewebe beim Geschlechtsverkehr reißt, "bricht" der Penis tatsächlich - und das ist ein medizinischer Notfall.

Männer wollen wissen, ob ihr "Lieblingsorgan" beim Geschlechtsverkehr gefährdet ist oder nicht - aber noch wichtiger ist es, die Anzeichen eines gebrochenen Penis zu erkennen. Wenn Ihr Mann beim Sex ein lautes, schmerzhaftes Knacken verspürt, auf das der Verlust der Erektion folgt, gehen Sie SOFORT ins Krankenhaus.

3. "Ist eine erektile Dysfunktion normal?"

Diese Frage kann sehr kompliziert sein. Wenn der Fragesteller unter 50 Jahre alt ist, lautet die Antwort: Nein. Das Risiko einer erektilen Dysfunktion (ED) liegt bei 50-Jährigen und jünger bei weniger als 5 %. Erektionsstörungen treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf, aber das Stigma, das sie begleitet, hält Männer jeden Alters davon ab, ihren Arzt darauf anzusprechen.

Wenn Ihr Mann mit ED zu kämpfen hat, ist ein Gespräch mit seinem Arzt der erste Schritt zur Wiedererlangung eines erfüllten Sexuallebens. Außerdem kann ED manchmal auf andere Probleme hindeuten, insbesondere bei jungen Männern - zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck. Ein Gespräch mit dem Arzt kann dazu beitragen, seine Gesundheit zu erhalten.

4. "Ist ein gekrümmter Penis normal?"

Die Peyronie-Krankheit ist eine Erkrankung, bei der Narbengewebe im Inneren des Penis zu einer Krümmung führt. Wenn es sich um einen leichten Fall handelt (d. h. wenn die Krümmung weniger als 30 Grad beträgt), gibt es kein wirkliches Problem und Ihr Mann kann seinen Penis normal benutzen. Wenn die Krümmung jedoch zu stark ist, kann sie zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder zu Beschwerden wie ED führen.

Die Peyronie-Krankheit tritt bei den meisten jungen Männern nur selten auf, aber sie wird häufiger, wenn die Männer über 30 Jahre alt sind. Tatsächlich leiden 4 von 100 Männern zwischen 40 und 70 Jahren in irgendeiner Form an dieser Krankheit. Wenn Ihr Mann eine stärkere Krümmung seines Penis bemerkt, sollte er sich unbedingt von seinem Arzt untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine zu ernste Erkrankung handelt.

5. "Kommen Männer in die Menopause?"

Als Menopause bezeichnet man das Ende der Fruchtbarkeit einer Frau, das durch das Ende ihres Menstruationszyklus gekennzeichnet ist. Männer machen diese Erfahrung natürlich nicht, aber sie erleben im Alter einen Rückgang des Testosterons. Dieser Prozess, der als Androgenmangel beim alternden Mann (ADAM) bezeichnet wird, beginnt bereits mit 45 oder 50 Jahren, macht sich aber am deutlichsten nach dem 70.

Wenn Ihr Mann unter Müdigkeit, Schwäche oder nachlassendem sexuellen Verlangen leidet, könnte dieser Testosteronabfall daran schuld sein. Es können aber auch andere Ursachen vorliegen, weshalb es wichtig ist, einen Arzt aufzusuchen und sich gründlich untersuchen zu lassen.

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